Pollux
Projektbeschreibung
Breaking News: Wir haben jetzt die ersten CCD-Aufnahme im Kasten !
Technische Daten |
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Installation in unserer Sternwarte
| Im Juli begannen wir den Pollux in unserer Aussensternwarte aufzubauen. Das Teleskopunterteil (noch ohne
Optik) wurde auf einem LKW angeliefert und dann mit einem Kran in unsere Sternwarte
gehoben.
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| Nach dem Einbau des Hauptspiegels konnte nun der Tubusfrontring mit den
Truss-Tubes montiert werden. Erste Schwingungstests ergeben eine extrem kurze Ausschwingzeit - es scheint eine sehr steife Konstruktion gelungen zu sein.
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| bei einem 80cm Teleskop kann man für eine Spiegelinspektion in den Tubus klettern! |
First Light !
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Hier die ersten Messungen der Positionierfehler der azimutalen Montierung.
Mit einer 5-Sterne Kalibrierung erreichen wir RMS-Positionierfehler von unter 20
Bogensekunden, wir rechnen bei einer weiteren Optimierung mit RMS-Positionierfehlern unter
10 Bogensekunden ! Die visuelle Beobachtung am Nasmythfokus ist ein Genuß, da man immer die gleiche Einblicksposition hat. Wir hatten inzwischen viele Nächte mit herausragendem Seeing, welches Vergrößerungen bis 1000-fach erlaubte. Der Zentralstern im Ringnebel ist bei solchen Seeingbedingungen direkt sichtbar (ohne indirektes Sehen). |
Optik
Von der gelieferten Optik wurden Interferogramme in Autokollimation erstellt, die unten zu sehen sind. Die LOMO-Optik erfüllte die gestellten Spezifikationen zur vollen Zufriedenheit und wird seeingbegrenzte Aufnahmen von hervorragender Qualität liefern.
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| Im Primärfokus kann ein 3-linsiger Wynne-Korrektor eingesetzt werden,
der auf einem Feld von ca. 100mm Durchmesser (1.6 Grad) einen maximalen Bildfehler von
0.011mm erzeugt. Der Sekundärfokus kann mit einem 2-Linsigen Korrektor auf einem Durchmesser von ebenfalls 100mm (27 Bogenminuten) beugungsbegrenzt korrigiert werden. Wie auch beim Photonsucker läßt sich das Teleskop in kurzer Zeit vom Primärfokus auf den Sekundärfokus umrüsten. |
Specials
Encoder
Wir setzen Encoder von der Firma Heidenhain ein, die eine Auflösung von
0.2" auf der Teleskopachse ermöglichen. Dadurch ist zum einen eine sehr genaue
Positionierung möglich, weiterhin sind für Belichtungszeiten im Bereich < 10 Minuten,
wie sie bei CCD-Aufnahmen typisch sind, keine Korrekturen geplant. Die Encoder
ermöglichen eine Echtzeitkorrektur sämtlicher Getriebefehler und Schlupf.
Nasmyth-Fokus
Das besondere an diesem Teleskop ist der Nasmyth-Fokus (das Licht wird dabei von einem
zweiten Umlenkspiegel, dem Nasmythspiegel, durch die Gabel gespiegelt) in Kombination mit
der azimutalen Bauweise. Dadurch befindet sich der Cassegrain-Fokus immer in Augenhöhe
und erleichtert eine entspannte visuelle Beobachtung. Die herausragende Qualität der
Optik zusammen mit dem guten Seeing in der Gamsbergregion sollte für eine sehr gute
visuelle Performance sorgen.